Der BLZ vertritt die Interessen der Hersteller von industriell hergestellten leichten Gesteinskörnungen ("Leichtzuschläge").
Dies betrifft die Bereiche Politik, Lobby, Technik und Marketing.
Die derzeit 6 Mitgliedsfirmen des Verbandes produzieren in den Ländern Deutschland und der Tschechischen Republik Leichtzuschläge.



 

Industriell hergestellte leichte Gesteinskörnungen

 
Die Vorteile des Bauens mit leichten Gesteinskörnungen ("Leichtzuschläge") sind schon lange bekannt. Bereits in der Antike wurde Bims zur Herstellung von Leichtbeton verwendet.

Mineralische Leichtzuschläge kommen in vielen verschiedenen Arten in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zur Anwendung. Man unterscheidet zwischen natürlichen Leichtzuschlägen (Bims, Lava, etc.) und industriell hergestellten Leichtzuschlägen. Letztere entstehen durch die Veredelung von natürlichen Rohstoffen in technischen Brennprozessen. Zu Ihnen gehören u.a. Blähglas, Blähschiefer, Blähton, gesinterte Steinkohlenflugasche und Kesselsand.

Der Bedarf an Wohnungen ist nach wie vor groß. Immer wichtiger wird dabei, in welcher Qualität dieser Bedarf gedeckt werden kann. Umweltverträgliches, energiesparendes und kostengünstiges Bauen und Wohnen sind hierfür Schlüsselfaktoren. Baustoffe aus Leichtzuschlägen zeichnen sich dadurch aus, daß sie diesen Ansprüchen schon heute gerecht werden. Ihre wichtigsten technischen Eigenschaften sind:

geringe Roh- und Schüttdichte
gute Wärmedämmung
nicht brennbar (Brandschutzklasse A1)
Frostbeständigkeit
chemische Beständigkeit
gute Schalldämmung
vollständige Wiederverwertbarkeit.

Die gesamte Palette industriell hergestellter Leichtzuschläge deckt ein großes Spektrum der technischen Eigenschaften ab. Korngröße, Porosität, Gewicht und Kornfestigkeit lassen sich in den Produktionsprozessen steuern. Je nach Anforderung stehen Zuschläge mit Kornrohdichten von 0,3 kg/dm³ bis 1,7 kg/dm³ zur Verfügung.
 

industr. herg. leichte
Gesteinskörnungen








 
Die wärmedämmenden Eigenschaften sind für alle genannten Leichtzuschläge hervorragend. Hierfür sind die große Anzahl fein verteilter Poren im Innern der Leichtzuschläge maßgeblich verantwortlich. Die Palette der Wärmeleitfähigkeiten loser Schüttungen aus industriell hergestellten Leichtzuschlägen reicht von 0,07 bis 0,18 W/(mK), abhängig von Körnung und Rohdichte des jeweiligen Materials. Zum Vergleich: Natursand besitzt eine Wärmeleitfähigkeit von 1,4 W/(mK). Industriell hergestellte Leichtzuschläge können je nach Anwendungsgebiet und Wunsch gezielt hergestellt werden. Alle entsprechen DIN EN 13055 oder darauf bezogenen bauaufsichtlichen Zulassungen.


Anwendungsbereiche und Statistik

 
In Deutschland werden pro Jahr ca. 1,5 Mio. m³ industriell hergestellte Leichtzuschläge verbraucht - der größte Teil davon zementgebunden im Baubereich:

Leichtbeton-Mauersteine
Leichtbeton-Fertigteile für Wände, Decken, Dachelemente
konstruktive Leichtbetone im Hochbau (Brücken, Hochhäuser, Offshore-Konstruktionen, Bauwerke auf schwierigem Baugrund)
Leichtmauermörtel
Leichtputz
Wärmedämmputz
gebundene Hohlraumverfüllung.

Als loses Material kommen die Leichtzuschläge im Bau- wie im Garten- und Landschaftsbau zum Einsatz:
wärmedämmende Schüttungen (Fußboden, Wände, Dach)
Verfüllung von Hohlräumen
Dammschüttungen im Straßen- und Wegebau (Geotechnik)
Hydrokultur
Substrate für Dachbegrünung
Filter und Drainschüttungen.

 

Verteilung auf die
Anwendungsgebiete



 







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

    Verbandsportrait

   Mitglieder

   Kontakt

   Impressum